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Shanghai Angel

Soeben erschienen:

Shanghai Angel

Im Schardt-Verlag Oldenburg erschien soeben der neueste Roman von Rolf Geffken, der bekanntlich nicht nur als Anwalt sondern seit vielen Jahren auch als Autor tätig ist. Der Roman beschreibt die Probleme interkultureller Kommunikation zweier unterschiedlicher Generationen. Protagonisten des Romans sind die chinesische Politikwissenschaftlerin Sunling Xing und der deutsche Strafrechtsprofessor Gerhard Prosch. Das Buch kann im Buchhandel bestellt werden oder beim Verlag:

schardt-verlag.de/catalog/product_info.php

 

Autorenlesung "Shanghai Angel in Germany"


"Shanghai meets Beethoven" in Cadenberge

Chinesische Pianistin begeisterte bei Lesung des Romans "Shanghai Angel"

Eine musikalische Lesung ganz eigener Art fand am Samstag den 11.12.2010 im Gut Taubenhof in Cadenberge (Landkreis Cuxhaven) statt. "Shanghai meets Beethoven" war der Titel der Veranstaltung, in deren Mittelpunkt der jüngste Roman des Cadenberger Autors und Hamburger Anwalts Dr. Rolf Geffken stand. Allerdings war der unbestrittene Star des Abends die bezaubernde junge Pianistin Shi Li aus Xiamen in der chinesischen Provinz Fujian, die kurz vor dem Abschluss ihres Studiums am Hamburger Musikkonservatorium steht und zuletzt einen Preis im Steinway & Sons Klavierwettbewerb in Hamburg gewann. Sie überzeugte gleich zu Beginn mit einer ausgesprochen gefühlvollen und technisch ausgereiften Interpretation des 1. Satzes aus Beethovens Monscheinsonate. Begleitet wurde das Spiel der Pianistin von einer Bilderfolge, die Stationen und Themen des Romans "Shanghai Angel in Germany" aufgriff. In seiner Lesung verschiedener Romankapitel machte der Autor deutlich, dass der Roman neben seiner interkulturellen Problematik vor allem eine symbolische Engelsgeschichte sei, die zugleich die Abgründe einer komplizierten Beziehungsgeschichte aufzeige. "Eben weil es um Angründe geht, schienen uns am ehesten diese Sonaten Beethovens passend. Sie offenbaren selbst Abgründe", erläuterte der Autor bei der Vorstellung des Veranstaltungskonzepts. Allerdings brillierte die Pianistin zur Halbzeit der gut besuchten Veranstaltung auch mit einem Satz aus der Ballade Nr. 2 von Franz Liszt (gewidmet dem Grafen Charles de Linange) aus dessen Spätwerk. In der Diskussion mit dem Autor und Chinakenner Geffken nutzte das hochinteressierte Publikum die Gelegenheit zu einem intensiven Gespräch über aktuelle Entwicklungen in China. Der Themenbogen reichte von der Altenbetreuung in China bis zur Verleihung des Friedensnobelpreises an Liu Xiao Bo. Tatsächlich ergab sich dieser nicht-literarische Exkurs aus dem Roman selbst, der zahlreiche aktuelle politische Themen aufgreift und verarbeitet. So zum Beispiel die hoffnungslose Lage chinesischer Asylbewerber in Deutschland. Die Lesung zeigte: Dieser Roman passt nicht in vorgefertigte Schubladen. Der Wingster Helmut Doll, der das Buch bereits kannte, resümierte: "Man muss dieses Buch wie jedes gute Buch mehrmals lesen. Unter ganz verschiedenen Blickwinkeln. Erst dann erschliesst sich dem Leser der ganze Reichtum seiner Botschaften." Abschliessend begeisterte die Künstlerin aus Südchina das Publikum mit dem ersten Satz aus Beethovens "Appassionata", der viel Kraft und Energie von der zarten Künstlerin verlangte. Die Ankündigung Carsten Eickhofs vom Cadenberger Taubenhof, man werde solche Veranstaltungen künftig häufiger anbieten, beantwortete das Publikum mit deutlichem Beifall. Wie von den beiden Hauptakteuren zu erfahren war, planen diese ähnliche Veranstaltungen in naher Zukunft. Die nächsten Lesungen zum Roman "Shanghai Angel" werden in Bremerhaven, Bremen und Hamburg-Harburg stattfinden.

Bilder

Frau Shi Li und der Autor Dr. Geffken 1

Frau Shi Li und der Autor Dr. Geffken 3

Welt am Sonntag 31.10.2010 - Shanghai Angel - Portait Geffken

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